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Kleine Schritte

Es gibt Situationen in denen ich mir denke das ich einfach stehen bleiben will. Einfach nicht mehr weiter gehen im Leben und keinen Schritt vor den anderen setzen.

Das scheint im ersten Augenblick das einfachste zu sein. Nichts los zu lassen und immer bei den Alt-bekannten zu bleiben, was einen halt gibt und es einen das Gefühl gibt etwas gut gemacht zu haben. „Man kennt es ja schon in und auswendig,…da kann nicht viel mehr passieren. Neues,… nein Neues kommt nicht in Frage. Auf Neues muss man sich erst einstellen. Etwas Unbekanntes kommt auf einen zu… etwas, was man noch nicht einschätzen kann und man noch nicht kennt“.
Hier ist man mit dem „Alten“ gut bedient. Es drückt Geborgenheit und Vertrautheit aus, was ich mir nicht erst erarbeiten muss. An Neues muss man sich ran tasten, vorfühlen, sich darauf einlassen und etwas wagen. Alles Dinge die einen nicht in den Schoss fallen und auch eventuell schief gehen können. Enttäuschung einstecken und Traurigkeit bewältigen nach einer negativ Erfahrung ist nicht ganz einfach. Da lobe ich mir doch die Geborgenheit im Schoss des Altbekannten ;o).

Aber ist stehen bleiben eine Lösung des Problems?
Stehen bleiben heißt auch nichts neues mehr erleben. Keine Erfahrungen machen. Kein Lachen und freuen über etwas, was ich geschafft  habe, weil ich mir es erarbeitet habe. Keine neuen Erfahrungen in verschiedensten Gebieten und Themen. Wenn man stehen bleibt macht man keine Schritte mehr, auch keine Schritte mehr auf etwas zu. Man bleibt da, wo man gerade ist. Auf dieser weiße, gibt es dann nicht mehr viel Neues.
Wenn ich stehen bleibe bewege ich  mich nicht mehr. Ich kann mich z.B nicht mehr auf einen anderen Platz hinsetzen, denn das bedeutet ich würde einen Schritt weiter gehen. Ich gehe aus den alt bekannten heraus. Ich setze mich auf einen neuen Platz der mir unbekannt ist und lasse mich auf etwas neues ein. Ich lerne keine neuen Menschen kennen, denn der Schritt mit Menschen die ich nicht kenne zu sprechen wäre auch etwas Neues. Neue Umgebungen wäre dann wohl auch nur für Andere möglich, denn wenn ich mich nicht bewege, dann setze ich mich auch nicht ins Auto und fahre mal ins sogenannte „ unbekannte Grüne“. Nicht bewegen ist aber auch im Geistigen zu finden. Nur eine Literaturrichtung und kein Abwegen von mehreren Möglichkeiten, denn diese ist nun begrenzt in „dem Alten“.

LÖSUNG ?


…. Also, lieber weiter gehen … auch wenn es manchmal nur kleine Schritte sein können und dürfen ;o).

23.9.11 15:47
 


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