Startseite
  Archiv
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



http://myblog.de/derwegzumziel

Gratis bloggen bei
myblog.de





Aus Abhängigkeit - ♥LIEBE♥ oder die Geschichte des Lebens von Melinda

 Melindas Geschichte oder wie aus Abhängigkeit Liebe wird

“Papa ist nie für mich da, wir können nicht vernünftig miteinander reden ...und durch die Geschäftsreisen entfernen wir uns immer weiter voneinander“ sagte die Mutter zu ihrer 9-jährigen Tochter Melinda, die schon einige Male die Verletztheit ihrer Mutter aufgefangen hatte. Und so sagte sie auch dieses Mal wieder „Mama, das wird bestimmt wieder. Papa hat dich doch lieb oder?“ Die Mutter senkte den Kopf nach unten und sagte weinerlich „Ja, ich glaube das hat er.“ Melinda nahm ihre Mutter in den Arm, denn sie wollte ja, dass es ihr gut geht.

Als Melindas Papa am Wochenende nach Hause kam, fragte sie ihn „Du Papa, wenn du fort bist die ganze Woche über, denkst du da auch an Mama?“ Der Papa sagte „Ja klar denke ich auch an deine Mama, obwohl sie mich ja schon viel kritisiert und ständig was zu meckern hat.“ Melinda dachte kurz nach, aber da sie ja ihren Papa liebte und wollte, dass es ihm gut geht, sagte sie „Das wird bestimmt wieder. Mama hat dich doch lieb oder?“. Melindas Vater ignorierte die Frage und sagte „So mein Kind, ich muss jetzt noch arbeiten, wir sehen uns später wieder, ok?“ Melinda nickte und ging nachdenklich fort.

Da Melinda oftmals die emotionalen Bedürfnisse ihrer Eltern befriedigte und mit ihren Eltern besprach, was sie eigentlich hätten selbst besprechen müssen, entwickelte sie sich zu jemand, der sich ständig um andere sorgte. Sie litt mit ihrer Mutter mit und litt mit ihrem Vater mit und tat alles dafür, dass die beiden zusammen blieben.

Doch dann erwachte Melinda 40 Jahre später. Sie erkannte, welche emotionalen Abhängigkeiten sie immer noch mit ihren Eltern pflegte, obwohl diese schon verstorben waren. Muster, die sich in der Kindheit entwickelten, führte sie als Erwachsene weiter.

Sie guckte wenig nach sich, dafür sorgte sie sich sehr um ihre Kinder. Sie war ständig mit ihrem Mann am nörgeln und wünschte sich Dinge von ihm, die er ihr aber gar nicht geben konnte.

Denn in der 49-jährigen Melinda steckte ein verletztes Kind, welches sich nie mit Mama und Papa ausgesöhnt hatte. Und wenn ihr Mann diese Verletztheit hätte heilen können, so wäre es wohl eher Pädophilie gewesen und nicht Liebe.

Melinda besuchte Familienaufstellungen und Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung, um sich selbst und ihrem Herzen näher zu kommen. Sie erkannte auf einmal vieles sehr klar und ging durch das Tal der Tränen, der Schmerzen und der Aggressionen. Sie wusste, dass sie es für sich tut. Für sich, für ihre Kinder und für ihren Mann. Denn sie war sich sicher, dass alle Muster, die jetzt gelöst werden, nicht mehr weitergeführt werden.

Auf diesem Weg der Persönlichkeitsentwicklung entdeckte sie die Liebe in sich und die Freude, die Dinge zu tun, die ihr Herz nährten. Melinda entfaltete ihre Fähigkeiten und Stärken immer mehr und konnte auch beruflich die Wege einschlagen, die sich schon immer wünschte. Auf die Frage

"Wer bin ich?" hatte sie endlich eine Antwort. Sie lautete: Ich bin! ♥

Eines Tages, Melinda war inzwischen 50 Jahre, stand sie am Grab ihrer Eltern und sagte mit Tränen in den Augen: „Lieber Papa, liebe Mama, ich danke euch für alles, was ihr mir geschenkt habt. Nämlich MEIN LEBEN. Auch wenn ich jetzt einige Zeit nicht am Grab war, weil ich es nicht konnte und diesen Abstand brauchte, so wollte ich euch jetzt etwas sagen, was mir wichtig ist: ICH LIEBE EUCH !!

Und so wurde aus Abhängigkeit Liebe, die von Herzen kam.

@ Kerstin Werner
www.kerstin-werner.de

1.10.11 14:58


Die Geburt des Schmetterlings

Die Geburt des Schmetterlings

Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon; ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrere Stunden, wie dieser kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen. Dann plötzlich schien er nicht mehr weiter zu kommen.

Es schien als ob er so weit gekommen war wie es ging, aber jetzt aus eigener Kraft nicht mehr weitermachen konn...te. So beschloss der Mann, ihm zu helfen: er nahm eine Schere und machte den Kokon auf. Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus. Aber er hatte einen verkrüppelten Körper, er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel.

Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen. Aber nichts davon geschah! Stattdessen verbrachte der Schmetterling den Rest seines Lebens krabbelnd mit einem verkrüppelten Körper und verschrumpelten Flügeln. Niemals war er fähig zu fliegen.

Was der Mann in seiner Güte und seinem Wohlwollen nicht verstand, dass der begrenzende Kokon und das Ringen, das erforderlich ist damit der Schmetterling durch die kleine Öffnung kam, der Weg der Natur ist, um Flüssigkeit vom Körper des Schmetterlings in seine Flügel zu fördern. Dadurch wird er auf den Flug vorbereitet sobald er seine Freiheit aus dem Kokon erreicht.

Verfasser unbekannt

30.9.11 16:25


„ Ein Schnupfen hätte auch gereicht!“

„ Ein Schnupfen hätte auch gereicht!“… so heißt Gabi Kösters neues Buch. Ich lese es gerade.

Tja, in Ihrem Buch sieht man aber genau das dies einfach nicht ausreicht um einen bewusst zu werden das etwas nicht so ganz gut läuft im Leben, das man sich selber verloren hat und einfach zu wenig an sich selber denkt.
Ein Leben nur mit „Geben“ zu bestreiten läuft dann doch immer wieder auf das eine raus – Der Körper und die Seele macht uns einen Strich durch die Rechnung. Was für einen klugen Körper und eine kluge Seele wir auch haben. Sie lassen sich nicht mit Verzögerungstaktiken + Vertröstungen abspeisen und haben immer nur das eine zum Ziel – uns mit bestimmten Reaktionen zu schützen oder aufzuführen was nicht gut für uns ist. Das kann manchmal ganz schön gemein sein. Da ist man völlig groß in Fahrt und mobilisiert sämtliche Kräfte in uns, damit man ja gut auch das erreichen kann was man will und dann…ja dann wird man gebremst. Wenn man so eine hartnäckige Person ist wie ich oder die Köster *grins*, dann reicht da halt nicht  nur ein Schnupfen … da muss schon was Ordentliches wie ein Schlaganfall oder Born Out mit schweren Depressionen herhalten. Wir wissen es alle, aber sehen wir es kommen?...nein, leider nicht ! Haben ja das Scheuklappenset unter der Nase sitzen. So zwei Dinger an den Seiten der Augen ( was Pferde tragen, um nicht zu scheuen- als ob wir scheuen würden ;o)), zwei Ohrenstöpsel die nur das durchlassen was wir gerne hören wollen und nur für Andere herausfallen um diese zu verstehen und einen Nasenfilteraufsatz, damit wir ja nicht die Lunte riechen, die bereits anfängt zu brennen. Nun fragt man sich was den mit der inneren Stimme los sei, die müsste man doch hören können. Neee meine Lieben die hat es schon lange aufgegeben, mit dem Bauchgefühl zusammen, irgend etwas bewirken zu können.
Wir sind doch emanzipiert und hören doch auf keine Fremden Stimmen ;o).
- Neiiiiiiiiiiiiiin, wir doch nicht !

Warum das so ist?.. weiß kein Menschen, das ist aber so!
 


… diese Gedanken sollen mal für heute reichen. Morgen wieder mehr dazu.

28.9.11 14:56


Kleine Schritte

Es gibt Situationen in denen ich mir denke das ich einfach stehen bleiben will. Einfach nicht mehr weiter gehen im Leben und keinen Schritt vor den anderen setzen.

Das scheint im ersten Augenblick das einfachste zu sein. Nichts los zu lassen und immer bei den Alt-bekannten zu bleiben, was einen halt gibt und es einen das Gefühl gibt etwas gut gemacht zu haben. „Man kennt es ja schon in und auswendig,…da kann nicht viel mehr passieren. Neues,… nein Neues kommt nicht in Frage. Auf Neues muss man sich erst einstellen. Etwas Unbekanntes kommt auf einen zu… etwas, was man noch nicht einschätzen kann und man noch nicht kennt“.
Hier ist man mit dem „Alten“ gut bedient. Es drückt Geborgenheit und Vertrautheit aus, was ich mir nicht erst erarbeiten muss. An Neues muss man sich ran tasten, vorfühlen, sich darauf einlassen und etwas wagen. Alles Dinge die einen nicht in den Schoss fallen und auch eventuell schief gehen können. Enttäuschung einstecken und Traurigkeit bewältigen nach einer negativ Erfahrung ist nicht ganz einfach. Da lobe ich mir doch die Geborgenheit im Schoss des Altbekannten ;o).

Aber ist stehen bleiben eine Lösung des Problems?
Stehen bleiben heißt auch nichts neues mehr erleben. Keine Erfahrungen machen. Kein Lachen und freuen über etwas, was ich geschafft  habe, weil ich mir es erarbeitet habe. Keine neuen Erfahrungen in verschiedensten Gebieten und Themen. Wenn man stehen bleibt macht man keine Schritte mehr, auch keine Schritte mehr auf etwas zu. Man bleibt da, wo man gerade ist. Auf dieser weiße, gibt es dann nicht mehr viel Neues.
Wenn ich stehen bleibe bewege ich  mich nicht mehr. Ich kann mich z.B nicht mehr auf einen anderen Platz hinsetzen, denn das bedeutet ich würde einen Schritt weiter gehen. Ich gehe aus den alt bekannten heraus. Ich setze mich auf einen neuen Platz der mir unbekannt ist und lasse mich auf etwas neues ein. Ich lerne keine neuen Menschen kennen, denn der Schritt mit Menschen die ich nicht kenne zu sprechen wäre auch etwas Neues. Neue Umgebungen wäre dann wohl auch nur für Andere möglich, denn wenn ich mich nicht bewege, dann setze ich mich auch nicht ins Auto und fahre mal ins sogenannte „ unbekannte Grüne“. Nicht bewegen ist aber auch im Geistigen zu finden. Nur eine Literaturrichtung und kein Abwegen von mehreren Möglichkeiten, denn diese ist nun begrenzt in „dem Alten“.

LÖSUNG ?


…. Also, lieber weiter gehen … auch wenn es manchmal nur kleine Schritte sein können und dürfen ;o).

23.9.11 15:47


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung